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Regenbogenbrücke 2026

Stella

03/2016-26.05.2026

Liebe große kleine Stella, mein Bienchen,

als ich dich zusammen mit deiner Schwester Luzie im November 2018 adoptiert habe, war nicht klar, ob man dich jemals würde anfassen dürfen. Es war so wunderbar mitzuerleben, wie du uns Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr immer mehr Vertrauen geschenkt hast, bis du eine richtige Schmusekatze warst, die ihre Streicheleinheiten vehement eingefordert hat. Als würdest du das, was in den ersten Jahren gefehlt hat, nachholen wollen. 

Mein Leben mit dir und Luzie hat mich so glücklich gemacht, jeder einzelne Moment! Ich habe nicht damit gerechnet, dich so früh an so eine schlimme Kranktheit zu verlieren. Es tut mir so leid, dass wir dich nicht retten konnten.  Ich wollte so gern noch mehr Zeit mit dir verbringen, du gehörst doch zu uns. 

Du warst eine unglaublich starke, intelligente, coole und witzige Katze. Ich vermisse dich an jedem Ort hier in der Wohnung. Ich vermisse dich an Luzies Seite. Ich vermisse deine lauten Ballspielgeräusche, mit denen du regelmäßig meinen Nachtschlaf und meine Videokonferenzen gestört hast. Ich vermisse deine Begeisterung beim Fressen. Ich vermisse es, dich zu berühren, dich auf meinem Schoß oder an meinen Beinen zu spüren und dich zu riechen. Ich vermisse deine allwissenden Blicke und deine Liebe. Ich fühle mich ohne dich wie amputiert.

Ich wollte mit dir und Luzie zusammen mit Ingrid in eine neue Wohnung ziehen, stattdessen beerdige ich dich morgen hier im Garten unterm Apfelbaum, da, wo auch Sofia begraben ist. Der Schmerz ist unendlich. Der Tod ist unbegreiflich. Du wirst immer ein Teil meines Herzens sein. 

Gaby  

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Loriot

Hallo Animal-Help-Espania,
wir haben unseren lieben Wegbegleiter Loriot (Lori) am 02.05.2026 über die Regenbogenbrücke begleitet. Es waren wunderbare Jahre die wir zusammen verbringen durften. In guten und in schwierigen Zeiten haben wir zusammengehalten, durften wunderschöne Momente miteinander erleben. Auch im hohen Alter war Lori immer vorne dabei und unser Seelenhund. Auch in unserer Rettungshundestaffel war Loriot (Lori) mit Freude dabei und die Anteilnahme war riesig. Wir haben Lori weiterhin in unseren Herzen, werden Lori immer in unseren Herzen tragen. Wir vermissen Lori sehr. Lori hat uns ein Zeichen geschickt, welches wir im Herzen aufgenommen und in unserer Familie aufgenommen haben. 

BRH Rettungshundestaffel Region Donau-Iller e.V.
15 Jahre – ein ganzes Leben im Dienst für andere.  

Lieber Loriot,  
als Teil unserer Rettungshundestaffel warst du weit mehr als ein Hund. Du warst Kamerad, Sucher, Lebensretter – und vor allem ein Herz auf vier Pfoten. Mit deiner feinen Nase, deinem unermüdlichen Einsatz und deiner ruhigen Art hast du Spuren gefunden, Hoffnung gebracht und uns allen gezeigt, was echte Hingabe bedeutet.  
Du warst immer da, wenn es darauf ankam – im Training, im Einsatz und auch danach, wenn du einfach nur Nähe geschenkt hast.  
Wir sind dankbar für 15 Jahre mit dir. Für jede Suche, jeden Fund, jeden Moment an deiner Seite.  
Du wirst in unserer Staffel immer einen festen Platz haben.  
Run free, lieber Lori 


BRH Rettungshundestaffel Landkreis Biberach
Abschied von einer Legende: Ein letztes „Such und Hilf“ für Lori 

Es gibt Momente, in denen die Welt einen Augenblick stillsteht. Heute ist so ein Tag.
Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied von unserem Seelenhund Lori nehmen. Im stolzen Alter von 15 Jahren, 11 Monaten und einem Tag ist er im Beisein seiner geliebten Familie über die Regenbogenbrücke gegangen.

Ein Leben für die Gemeinschaft

Lori war nicht einfach nur ein Hund – er war ein langjähriges Mitglied unserer Rettungshundestaffel. Er war über viele Jahre hinweg eine tragende Säule unseres Teams.
- Einsatzbereich: Geprüfter Flächensuchhund
- An seiner Seite: Hundeführer Dierk
- Sein Vermächtnis: Unzählige Trainingsstunden, Einsätze und Momente voller Vertrauen.

In guten wie in schlechten Zeiten
Lori war immer da. Er war der Fels in der Brandung, der treue Begleiter in kalten Einsatznächten und der beste Freund im Alltag. Sein unermüdlicher Arbeitswille und sein sanftes Wesen werden uns allen fehlen.
„Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.“

Lori, wir danken dir für deinen Dienst, deine Treue und die gemeinsame Zeit. Jetzt wachst du von oben über uns und rennst über grüne Wiesen, ohne dass die Pfoten müde werden. Du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.
Unser tiefes Mitgefühl gilt Dierk und seiner Familie. Run free, großer Kämpfer!

Danke an Animal-Help-Espania dafür, dass wir Lori in unserer Mitte aufnehmen durften, für euer Vertrauen und die vielen wunderschönen Momente.

Sunshine

Lieber Sunshine!
 
Anfang Dezember 2011 sind wir nach Altomünster zu Sonja gefahren, weil wir uns dich bereits auf der Animal-Help-Website ausgesucht hatten. Bei Kontaktaufnahme wurde uns jedoch gesagt, dass bereits eine Frau aus Frankfurt anreist und dich mitnehmen will.

Aber: du wolltest nicht nach Frankfurt ziehen. Warst an diesem Tag einfach „verschwunden“, nicht auffindbar. Vielleicht, so sahen wir das, hast du ja auf uns gewartet! Danke dafür! Du hast vom ersten Tag an unser Leben soo bereichert. Hast deinem Namen alle Ehre gemacht. Warst immer unser Sonnenschein.

Auch hast du unsere bereits bei uns wohnende Katze Samirah, welche in deinem Alter war und sehr ängstlich, als deine Weggefährtin angenommen. Ihr wart ein Herz und eine Seele. Später sagten wir oft, ihr seid wie ein altes Ehepaar. Auf 80 % der gemachten Fotos seid ihr zwei zusammen drauf. Euch gab's fast nur im Doppelpack. Du hast auch unserer Samirah Halt gegeben. Hast ihr gezeigt, dass sie auch vertrauen kann.

Anfangs hast du deinen Napf immer schnell ausgefressen, konntest nie genug kriegen. Bis du eines Tages registriert hast, dass er jeden Tag mehrmals gefüllt wurde.
In jungen Jahren wurde bei dir eine Infektionskrankheit diagnostiziert, welche mit Antibiotika behandelt wurde. Die damalige Tierärztin meinte, das hättest du vermutlich von der Mutter bereits übertragen bekommen und du würdest nicht alt werden. 

Als du / ihr 7 Jahre alt wart, zog ein stürmischer Hundewelpe bei uns ein. Schon am ersten Tag hast du Ansage gemacht, wer das Sagen hatte unter euch drei. Ab da hatte der Hund Respekt vor dir. Du hattest immer alles unter Kontrolle, oft nur durch dein Sein, deine Aura. Du warst ein großer Heiler, das war immer wieder spürbar.

Als du 8 Jahre warst wurden dir wegen Zahnfleischentzündung und kaputter Zähne alle Zähne bis auf 2 Stück gezogen. Danach ging es dir gesundheitlich so richtig gut! Du warst so verspielt und konntest an vielen Dingen deinen Spass haben. Hast mir auch so manches Mal ganz stolz eine Maus nach Hause mitgebracht. Du / ihr wart Freigänger! Ihr habt das soo geliebt! Trotzdem warst du meistens nur im Garten oder in der näheren Nachbarschaft unterwegs. Ein Rufen nach dir … und schon warst du da. 
Du warst immer da … hattest verschiedenste Lieblingsplätze im Haus und Garten. Am liebsten hast du gespannt zugeschaut und mitgemacht, wenn dein Herrchen handwerklich tätig war. Da musstest du einfach dabei sein. Schachteln prüfen, mit runtergefallenen Sachen spielen etc.

Wir lebten ein herrliches Leben, waren zusammen so glücklich! Hatten täglich unsere eigenen Rituale. Vergangenen November ging es dir nicht gut und wir fuhren zum Tierarzt. Leider eine niederschmetternde Diagnose. Herzkrankheit. Damals hatten dich die Ärzte in der Klinik bereits aufgegeben. Wir konnten dich nicht aufgeben und du hast uns noch 4 weitere Monate geschenkt. Im Januar diesen Jahres ging deine geliebte Weggefährtin Samirah über die Regenbogenbrücke. Das war für uns alle ein Schock. So plötzlich … Als wir über unsere Fotos schauten, die eure Innigkeit immer wieder zeigten, glaubten wir, ohne dich wollte sie nicht sein. Und so ging sie dir voraus. Du aber bist noch ein bisschen geblieben. 

Die Wochen danach waren schwierig. Dir ging es nicht gut. Wir haben es mit verschiedensten Medikamenten versucht. Anfangs ging das. Aber mit der Zeit wolltest du sie nicht mehr nehmen. Ich jedoch wollte, dass es dir besser ging und habe alles versucht. Am 13. März in der Tierklinik dann die Diagnose „Nierenversagen“. Das war schwer. Ich machte mir viele Vorwürfe. Die Medikamente haben sicherlich nicht so positiv auf deine Nieren gewirkt. Aber, wie heißt es so schön? Pest oder Cholera? 
Die Woche drauf, wollten wir dich von unserer lieben Tierärztin, die du ja schon kanntest in der letzten Zeit wegen der mehrmaligen Tierarztbesuche, erlösen lassen. Aber DU wolltest vehement nicht! Die Ärztin meinte, du müssest erst begreifen, dass dein Körper nicht mehr kann.

Und so haben wir dich wieder mit heimgenommen. Wir haben und vor allen Dingen ich habe dich die letzte Woche deines Lebens begleitet so gut ich konnte. Wir haben viele Gespräche miteinander geführt und es war so schwer, dich große Seele loszulassen. Aber am Ende, als deine Organe versagten und wir Angst hatten, dass du nicht friedlich hinüberschlafen würdest, kam unsere Tierärztin zu uns heim und hat dir geholfen, über die Regenbogenbrücke zu gehen. Du wurdest  genau 14 Jahre und 10 Monate alt. Wir hatten immer gehofft, du würdest viel älter werden, aber leider war uns das nicht vergönnt.  ...  Es ist wohl immer zu früh sich zu trennen. 


Wir vermissen euch so unendlich! Das Haus ist nicht mehr das Haus. Der Garten ist nicht mehr der Garten ohne Euch!
Es ist so still ... ihr sprecht nicht mehr mit eurer Stimme mit uns. Wir vermissen eure Gesprächigkeit.
 
Wir glauben fest daran, dass ihr zwei, du und Samirah wieder zusammen seid und eure Welt erkundet, wo auch immer diese jetzt ist. Das tröstet.
Auch wenn wir euch nicht mehr sehen, aber in unseren Herzen lebt ihr für immer weiter!
 
Danke für die schönen gemeinsamen 14 Jahre und vier Monate.
Danke, für alles, was du, geliebter Sunshine uns gegeben hast. Das war sehr, sehr viel!
Du hattest ein soooo großes, außergewöhnliches  Herz und fröhliches Wesen!
In großer Lieber und Dankbarkeit.

Deine Susanne und dein Andreas

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Jaques

Jaques – in Angst gekommen – in Liebe gegangen

Es gibt eine Zeit der Freude und des Lachens,
eine Zeit der Liebe und der Verbundenheit,
eine Zeit der Stille und der Ruhe,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer und
eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

In einem wilden Rudel in Spanien aufgewachsen, eingefangen und nach einer langen Zeit auf einer spanischen Pflegestelle kamst du ziemlich verwirrt in Bayern an. Von dem Moment an, gab es uns beide nur noch im Doppelpack. 
Deine anfängliche Furcht war groß und so waren die ersten gemeinsamen Schritte ziemlich holprig. Aber irgendwann konntest du dich öffnen und bist in deinem neuen Leben angekommen. Aus Misstrauen wurde langsam Vertrauen.

Dein Motto war: 3 Schritte vor und 2 Schritte zurück: fast 2 Jahre, bis du dich ohne Leine in den Garten getraut hattest, fast 2 Jahre, bis du dich von mir etwas abnabeln und alleine bleiben konntest, fast 2 Jahre, bis du dich an fremde Menschen heran getraut hattest. Plötzlich schien vieles, was zuvor so schwer war, leicht zu werden: alleine im Garten die Sonne genießen zu können, mich alleine einkaufen zu lassen und zu Hause zu bleiben, anderen Menschen einen bettelnden Blick zuzuwerfen und dich streicheln zu lassen ...

Über 7 Jahren sind wir gemeinsam durchs Leben gegangen und haben uns gegenseitig durch so manche Turbulenzen begleitet. Ich möchte keinen Tag davon missen, keinen deiner sanften Blicke und keinen Griff in dein seidiges Fell. Wir haben viel voneinander gelernt.

So unerwartet wie du in mein Leben kamst, so unerwartet und viel zu früh bist du weiter gezogen. Ich dachte, wir hätten noch ein paar gemeinsame Jahre vor uns, aber das Leben hatte andere Pläne. Du hast eine große Lücke hinterlassen und wir alle vermissen dich.

Mein lieber Jaques, mein kleiner Großer, mein Angsthase, mein Hübscher, mein Freund, ... in Gedanken und im Herzen bist du immer noch bei uns. Ich weiß: wir begegnen uns wieder – irgendwann, am anderen Ende des Regenbogens! Mach's gut bis dahin, genieße die Wärme der Sonne, das Rascheln der Wälder, den Duft der Felder, die Kühle der Wiesen, das Rauschen der Meere, streichelnde Hände und viele Butterbrote.

 

Als der Regenbogen verblasste, kam der Albatros
und trug mich mit sanften Schwingen
weit über die sieben Weltmeere.
Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts.
 
Ich trat hinein und fühlte mich geborgen.

Ich habe euch nicht verlassen,

ich bin euch nur ein Stück voraus.
          
(unbekannter Verfasser)

 

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Smokey & Bronze

Lieber Smokey und lieber Bronze,

ihr seid nur ein Jahr alt geworden. 😭

Gemeinsam wurdet ihr vor dem Tierheim ausgesetzt und eure letzten Wochen habt ihr hier verbracht. Dabei war ein Zuhause schon so nahe. Wir hätten euch so gerne kennengelernt, euch gestreichelt und viel Liebe gegeben. Ihr solltest in einer liebevolle Familie aufwachsen, viele aufregende Dinge kennenlernen und ihr beiden solltet dort viele glückliche Jahre erleben. Doch leider hat das Schicksal es anders gewollt. Kurz vorher seid ihr nach kurzer sehr schwerer Krankheit gestorben, wir können es nicht fassen. 😭

Ihr werdet immer in unseren Gedanken und Herzen sein, wir sind sehr traurig. Wir hoffen, dass ihr gemeinsam auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke alles nachholen könnt, was ihr hier vermissen musstet.

Die Mitarbeiter von Asoka und wir von AHE

bronze
smokey

Jessy

Liebe AHEler,
am 12. Mai mussten wir Jessy gehen lassen.


16,5 Jahre waren ihr vergönnt. Gut 15 davon durften wir sie begleiten.
Als sie im Februar 2011 zu uns kam, war sie ein Junghund, der bereits sein Päckchen Vorleben mit sich herumschleppte. Sie hatte vor allem und jedem Angst, hat alles verbellt. Autos, Radfahrer, Vögel, andere Hunde.
Ganz schlimm war es mit Männern und Kindern. Wir können nur vermuten, was sie in ihren ersten Lebensmonaten erlebt hat.

Ja, wir waren anfangs überfordert und uns nicht sicher, ob wir ihr gerecht werden können.
Aber Dank des Zuspruchs der wunderbaren Monika Schwanzer und der Hilfe unserer ebenso wunderbaren Trainerin Sonja Meiburg, haben wir uns durch die Wochen und Monate geklickert und langsam ist aus dem Angstkläffer das geworden, was schon immer in ihr steckte: der großartigste Hund, den man sich vorstellen kann.

Sie war ein Clown und eine Diva. Ein Energiebündel und eine Langschläferin. Eine Abenteurerin und eine Lady.
Fremden gegenüber war sie höflich, aber nie aufdringlich. Sie übte sich in vornehmer Zurückhaltung. Nahm die Aufmerksamkeit anderer entgegen, forderte sie aber nicht ein.
Sie war unerschrocken und mutig. 38cm Löwenherz, die eines Nachts tatsächlich zwei dunkle Gestalten, welche vor der Terrassentür standen, in die Flucht gebellt haben.

Im Laufe der Zeit entwickelte sie sogar, entgegen ihrer ursprünglichen Ängste, eine ausgesprochene Liebe zu Kindern. Durch ihre vorsichtige, rücksichtsvolle und sanfte Art, hat sie nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen die Angst vor Hunden genommen.
Wie oft haben wir gehört „Ich habe eigentlich Angst vor Hunden, aber Euren mag ich.“
Wie vielen Menschen hat sie ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 
Wie oft wurden wir gefragt, ob wir sie vielleicht verkaufen würden.
Was für ein Ansinnen!!

Sie war immer und überall dabei und hat mit ihrem Charme jeden um die Pfote gewickelt.
Egal ob im Büro, bei Banken und Behörden, in der Bücherei, im Restaurant, beim Friseur – sie war dabei. Uns gab es nur mit Jessy.
Wir sind auf Berge gestiegen, an Flüssen und Seen gewandert, haben Städte erkundet, uns den Wind um die Nase wehen und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Herrliche Urlaube, faule Nachmittage, aufregende Abenteuer.

Leider hatte sie immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Pankreatitis, Schilddrüse, Futtermittelallergie, Splenektomie.
Aber sie hat alles weggesteckt. Sie hatte eine bemerkenswerte Resilienz. Sie hat das Leben mit allen Pfoten umarmt.
Und sie ist so gut gealtert. Sie war so fit.
Sie wurde immer deutlich jünger geschätzt, als sie tatsächlich war.

Bis dann vor knapp einem Jahr die Leishmaniose zuschlug.
Auch hier hat sie gekämpft. Und wir mit ihr.
Aber diese Krankheit ist so heimtückisch, so hinterhältig.
Diesmal haben all ihre Steherqualitäten nicht mehr geholfen. Innerhalb von Wochen wurde sie quasi zum Pflegefall.

Anfang des Jahres war klar, dass wir den Kampf verlieren werden. Wir konnten sie nur noch palliativ behandeln. Aber es war uns vergönnt, ihr noch einen schönen Frühling zu schenken. Dafür sind wir dankbar.
Vorgestern hat sie uns gezeigt, dass sie gehen will.
Sie ist in meinen Armen eingeschlafen.

Jetzt ist alles so leer und still. Familie, Freunde, Nachbarn – alle trauern.
Sie fehlt uns jede Minute und es wird sehr lange dauern, bis die Wucht der Trauer dem Lächeln der Erinnerung weicht.

Wir möchten Danke sagen. Danke dafür, dass Ihr uns diesen einzigartigen Hund anvertraut habt.
Jessy hat unser Leben bereichert in einer Weise, wie wir sie uns nie hätten träumen lassen. Wir haben so viel von ihr gelernt. Wir hatten so viele lustige und glückliche Momente. Das Leben mit Jessy war, wie an einem sonnigen Tag unter einem Baum zu sitzen und die Füße ins kühle Wasser hängen zu lassen.

Danke
Gudrun + Helmut 

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Miray

Mein Mädchen

am 14.04.2026 haben wir dich gehen lassen müssen. Nach über 18 gemeinsamen Jahren ist es stiller und einsamer geworden und doch bleibt so viel von dir bei uns.
In all dieser Zeit haben wir so viel miteinander erlebt, dass es ein ganzes Buch füllen würde.
 
Du warst unser Sonnenschein: eine kluge, kleine Hundedame mit wachem Blick und großem Herzen. Und du hattest deine ganz eigenen Vorlieben, am liebsten weich und warm, niemals auf dem harten Fußboden.
Wie oft haben wir dir noch schnell eine Decke hingelegt, nur damit du es gemütlich hast.
Du warst überall an unserer Seite: mit uns in den Bergen auf schmalen Wegen, mit der Nase im Wind; mit uns am Meer, wenn die Luft nach Salz roch; und mit uns in der Stadt, zwischen all dem Trubel und trotzdem war alles ein bisschen ruhiger, weil du da warst. 
Jeder Ausflug wurde mit dir zu „unserem“ Weg.
Und ich sehe dich noch in Hamburg: Wir waren shoppen im Kaufhaus, als du ganz offiziell keine Lust mehr zu laufen hattest. Also hast du einmal kurz geprüft, was es so gibt und dir dann höchst professionell ein Regal mit weichen Pullovern ausgesucht. 
Reingelegt, gemütlich gemacht, Blick nach dem Motto: „So. Pause. Weiter geht’s, wenn ich so weit bin.“
In deinen jungen Jahren warst du eine echte Sonnenanbeterin, aber eben auf deine Miray-Art: Du hast jeden Sonnenstrahl gefunden, diesen warmen Lichtfleck, und dich genüsslich hineingekuschelt.
Und wenn die Sonne weitergewandert ist, bist du ihr nachgezogen, von Plätzchen zu Plätzchen. Hauptsache Sonne und genauso wichtig: gemütlich, weich und würdig für eine kleine Hundedame, die wusste, was ihr guttut.
Und selbst beim Fressen warst du eine echte Genießerin: Du hast dir Zeit gelassen und dein Futter ganz langsam und zufrieden verspeist, wie es sich für eine kleine Hundedame gehört, als wäre jeder Bissen etwas Besonderes.
 
Nun läufst du frei und leicht, dort wo es keine Schmerzen und keine Müdigkeit mehr gibt. Wir stellen uns vor, wie du jenseits der Regenbogenbrücke deinen Platz findest, weich gebettet, in der Sonne, so wie du es geliebt hast.
Danke für deine Treue, für dein Vertrauen und für all die kleinen Momente, die unser Leben so reich gemacht haben. Wir vermissen dich unendlich und tragen dich für immer in unseren Herzen.
 
Mach’s gut, mein Mädchen. Lauf in der Sonne, ruh dich weich aus und wenn der Wind richtig steht, schick uns ein kleines Zeichen. Wir lieben dich.
 
Ich habe Dich mein ganzes Leben geliebt und 
jetzt werde ich Dich mein ganzes Leben vermissen.💔
 
Silke, Tobias uns Moses

 

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Mausi

geboren am 12.06.2008 in Spanien,
gestorben am 13.03.2026 in München

17 Jahre warst Du an unserer Seite, es war eine schöne Zeit, 
die wir mit Dir verbringen durften und nicht missen möchten:

Nach schwerer Krankheit hast Du nun die Reise in das
Regenbogenland angetreten.

Du warst so ein braves, sanftes und liebenswertes, 
anfangs sehr scheues Kätzchen. Nur wenigen Menschen
hast Du Deine Zuneigung gezeigt.

Du wirst immer in unseren Herzen bleiben!

Wir vermissen Dich so sehr!
Deine Menschenfamilie

 

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