Vermittelte Tiere

REMUS

Kategorie: Erfolge 2009
in Spanien - geb.3/2008 - kastriert - Freigang - mit seinem Halbbruder Romulus zusammen
Hallo liebe Katzenfreunde,
ich bin der Superkater Remus, geb. 3/2008, kastriert und ein herrlicher Traumkater in schwarz-weiß. Schaut euch nur meinen herrlichen, buschigen, schwarzen Schwanz an, da blinzelt sicher ein Langhaarvorfahre durch. Ich brauche meinen Freigang, da ich bisher draußen gelebt habe - zusammen mit meinem Halbbruder Romulus. Ich bin lieb, zutraulich und schmuse  gerne.   
Upate vom 24.4.09: Nun sind wir geimpft und gechippt und getestet...also reisefertig. Im Moment sind wir im Haus. Unserer Pflegemama hat uns jetzt zu sich geholt, damit wir schon mal an das Leben im Haus gewöhnt werden.
Update vom 26.4.09: Die Pflegemama der beiden Brüder sagt, sie liegen so beieinander, das man gar nicht sagen kann wo fängt der eine Kater an wo hört der andere Kater auf. Die Beiden suchen sehr die Nähe des Anderen, also sollen  sie zusammen vermittelt werden.
Update vom 4.5.09:Die Beiden suchen einen Platz zusammen, auf dem sie die einzigen Katzen sein dürfen. Die neuen Menschen dieser Beiden bekommen ganz außergewöhnlich schmusige Kater. Allerdings wird schon etwas Geduld verlangt, da die Zwei ja erst einmal 4-6 Wochen an das neue Zuhause gewöhnt werden müßen. Sie sind lieb und bescheiden und etwas verunsichert im Haus, da sie ja wirklich an das Leben in der absoluten Freiheit mit all ihren Gefahren gewöhnt sind. 
Update vom 30.6.09: Die Pflegemama ist ganz verzweifelt. Sie beschreibt die beiden als so tolle Kater, die aber unbedingt ihren Freigang brauchen. Die Pflegemama ist eine ältere Frau die sie aufopfernd um so viele Katzen auf Futterplätzen in Spanien kümmert. Diese beiden Kater sind ihr in der Zeit des "Anshausgewöhnens"besonders ans Herz gewachsen.  In der ersten Zeit im Haus waren sie sehr scheu aber auch deshalb weil sie gar nicht so viel Zeit mit den Beiden verbringen kann. Sie wünscht sich Menschen für ihre beiden Schützlinge die die Geduld aufbringen die Kater an sich zu gewöhnen und die dann mit Sicherheit dafür belohnt werden.  
Wir bereiten uns schon gemeinsam kräftig auf das Zusammenleben mit unseren neuen Dosis vor:
hat sein zuhause in Spanien gefunden

 

Vermittlung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


\"
 

Sommerzeit


Nun steht ja die heiße Jahreszeit vor der Türe. Jetzt ist es besonders wichtig auf die Gesundheit deiner Dosis zu achten, denn sobald der Sommer Einzug hält, beginnen die Menschen sich seltsam zu benehmen. Seither haben sie täglich gestöhnt, wann es wohl endlich soweit ist, daß die Temperaturen steigen und ist es dann soweit, beginnen sie damit über die Hitze zu stöhnen. Sie hören auf sich zu bewegen, weil die Hitze ihnen zu schaffen macht und sie bei jeder Bewegung transpirieren und das, obwohl sie schon fast ihren ganzen Fellersatz - Kleidung genannt -  abgelegt haben oder nur noch sehr kleine und kurze Stoffteile tragen, zusätzlich beginnen sie noch damit, Fenster und Türen weit aufzureißen, so daß sie auch noch Zugluft ausgesetzt sind. Aufgrund dieser Verhaltensweisen neigen sie nun in dieser Jahreszeit dazu, träge zu werden und sich auch noch zu verkühlen,  Um dies zu verhindern musst du jetzt aktiv werden.

Um sie vor dem Auskühlen zu bewahren:

- sobald dein Mensch sich hinsetzt, springe auf seinen Schoss. Das hält die Beine und den Unterleib warm und verhindert Blasenentzündungen.
- legt sich dein Mensch auf die Couch, lege dich auf Rücken oder Bauch - je nach Lage des Zweibeiners - streck dich dabei möglichst lang aus, um auch alle felllosen Stellen zu bedecken. Da du dich in diesem Fall nicht gleichzeitig um die unbedeckten Beine und Füße kümmern kannst, empfiehlt es sich, deinen Dosi daran zu erinnern, daß diese Körperteile ungeschützt in der Kälte liegen - ein nachdrückliches Antippen mit ausgefahrenen Krallen und liebevolle Bisse in die Zehen führen dazu, dass dein Mensch selbstständig dazu übergeht, diese Stellen mit einer Decke zu schützen und so vor dem Auskühlen zu bewahen.
- vor allem Nachts ist es nun sehr wichtig die Zweibeiner zu schützen. Sie neigen jetzt dazu, sich völlig unbedeckt in ihre Schlafkörbe zu legen. Sobald du dies feststellst muss du in eifrigem Wechsel alle ungeschützten Stellen warmhalten. Vergiß auf keinen Fall Kopf, Hals und Gesicht. Wenn die Zweibeiner schlafen, merken sie von alleine  überhaupt nicht, dass es ihnen an die Ohren oder den Hals zieht. Stehen sie dann morgens mit steifem Nacken auf, neigen sie noch zusätzlich dazu, die Schuld auf dich zu schieben, weil du sie angeblich vom Kopfkissen vertrieben oder durch deine Anwesenheit in eine unbequeme Position gezwungen hast. Ertrage diese ungerechten Vorwürfe gelassen, es fällt den Zweibeinern einfach schwer logische Zusammenhänge herzustellen.

Gegen die Trägheit:
- in einem unbeobachteten Moment während du dir dein Menü schmecken lässt, nimm schnell eine kleine Portion und statt sie runterzuschlucken, trage sie in ein für Zweibeiner etwas schwer zugängliches Versteck, wie z. B. unter oder hinter das Mobiliar, und leg das Essen dort ab. Wenn du spürst, daß du dich übergeben musst, verfahre genauso. In beiden Fällen hilft dir die Hitze dabei, dein Werk erfolgreich abzuschließen. Dein Mensch wird sich sehr bald auf eine sportliche Suche machen, die ein ganzes Fitness Rundumprogramm beinhaltet - Rumpfbeugen, Kniebeugen, Liegestütze, Gewichtheben und noch vieles mehr.
- bei der Benutzung des Katzenklos achte darauf, vor und nach deinem Geschäft jedesmal kräftig die Streu möglichst im ganzen Raum zu verteilen. Da die  Zweibeiner in dieser Jahreszeit auch oft ohne Fußbekleidung in der Wohnung unterwegs sind, verhilfst  du deinem Menschen damit nicht nur zu körperlicher Betätigung beim Saugen oder Kehren sondern verschaffst ihm auch noch eine wohltuende Fußsohlenmassage. Das anschließende Fußbad ist auch sehr gesundheitsfördernd.
- wenn dein Dosi sich Gäste eingeladen hat, dies machen die Mensch sehr gerne in dieser Jahreszeit, um dann gemeinsam mit ihren Gästen besser über die Hitze jammern zu können, mußt du natürlich die Besucher in das Fitnessprogramm mit einbeziehen. Sobald sie sich gemeinsam um den Tisch setzen, hol dir eines deiner Spielzeuge - Bällchen, Stofftier, Bänder - und begib dich damit unter den Tisch. Nun wird das Spielzeug kräftig bespielt. Dein Mensch und die Besucher werden sicher ab und an unter den Tisch blicken um dich bei deinem lustigen Spiel zu beobachten. Sobald dieser Bewegungsdrang abklingt, beginne damit dein Spielzeug wild zu werfen und es mit vollem Körpereinsatz zu jagen. Achte dabei darauf alle unbekleideten Beine unter dem Tisch in das Spiel mit einzubeziehen. Wenn du es richtig machst, beginnen die Menschen nun fröhlich zu hüpfen und begeisterte Laute von sich zu geben. Meister darfst du dich nennen wenn du sie sogar dazu bringst vor Freude auf die Stühle zu hüpfen.
(©Sonja Mezger)