Vermittelte Tiere

TINKY

Kategorie: Erfolge 2009
in München - geb. 07.01.2009 - Wohnungshaltung
Ich bin Tinky, geboren am 07.01.2009 und ein zauberhaftes Katerchen.
  
Nun suche ich, wenn möglich, mit meiner kleinen Freundin Minni zusammen ein wunderbares neues Zuhause bei lieben Dosis. Wir sind zwei lustige, aufgeweckte Katzenkinder, die es gar nicht erwarten können bei dir einzuziehen und alles unsicher zu machen;-). Oder lebt etwa schon ein Katzenkind bei dir, mit dem ich spielen kann?
Tinky ist reserviert für Frau Strohmeier.
  
Reine Wohnungshaltung.
  
Tinky ist bei Frau Strohmeier in Puchheim eingezogen.
   
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Als Gott die Katze erschuf
  
Der liebe Gott hatte gerade die Erde erschaffen. Auch der Mensch war
bereits auf die Welt gekommen und schon trug er die Nase sehr hoch
und nannte sich selbst den "Herrn der Schöpfung". Aber der liebe Gott sah
darüber hinweg und beobachtete glücklich seine Tiere. Er war ziemlich
zufrieden mit seiner Arbeit, jedoch nicht restlos:

Er hatte noch einige feine, seidenweiche Fellproben und große Augen,
schöner und funkelnder als die wunderbarsten Juwelen der Welt. Außerdem
einige zarte Pfötchen mit kleinen Krallen und winzigen rosa Kissen, rosiger
und zarter als das Innere erlesenster Muscheln.

Endlich erinnerte sich der liebe Gott, dass er eine stolze und unabhängige
Seele beiseite gelegt hatte, für die er keinen angemessenen Körper gefunden
hatte. Da er mit seiner Schöpfung sozusagen fertig war, hatte er es nicht
mehr eilig. So formte er mit Liebe und Sorgfalt einen kleinen Körper, der
zerbrechlich aussah, aber mit unvergleichlicher Anmut und Geschmeidigkeit
begabt war. In diesen legte er die Seele.

Daraufhin öffnete das neue Geschöpf seine großen Augen und ließ eine
seltsame kleine Musik hören, voller Tiefe und Geheimnis, um so den lieben Gott
zu seinem letzten Erfolg, den vollkommensten von allen, zu beglückwünschen.

Der liebe Gott, der den Hochmut verabscheut, aber die Eitelkeit manchmal
duldet (wenn sie gerechtfertigt ist), schalt die Katze wegen ihres scheinbaren
Mangels an Bescheidenheit nicht. Im Gegenteil - er sagte ihr Dinge,
die ihre Selbstachtung und Wertschätzung nur erhöhen konnten:

"Höre mir gut zu," sagte er zu der Katze, "der Mensch glaubt, er sei
der Herr aller Tiere. Lassen wir ihm diesen Glauben. Es ist zu spät, ihn
umzustimmen, aber DIR verbiete ich, dich ihm zu unterwerfen, wie es die
anderen Haustiere tun, z.B. der Hund oder das Pferd. Lass es um
keinen Preis zu, dass er sich zu deinem Herrn erhebt. Allenfalls kannst du
ihm erlauben, dein Freund zu werden, aber nur, wenn er dir etwas bedeutet.
Dir steht es nicht an, für ihn zu arbeiten. Er muss sich daran gewöhnen,
dich als ein Luxusgeschöpf anzusehen, gewissermaßen als Kunst
um der Kunst willen.

Wenn er dich ruft, so gehorchst du immer nur, wenn er es tut, um dir
Nahrung "anzubieten". Lass keine Gelegenheit außer Acht, mit der du
ihm deine Unabhängigkeit zeigen kannst. Trotzdem bediene
dich der Diplomatie. Der Mensch ist ein großes Kind. Es ist besser,
ihm hin und wieder ein wenig zu schmeicheln. Tust du das nicht,
so läufst du Gefahr, dass er deiner überdrüssig wird und dich
schlecht unterbringt und ernährt.

Schnurre, wenn er dich streichelt! Nimmt er sich aber heraus, dich ohne
deine ausdrückliche Erlaubnis  in seine Arme zu nehmen, so rate ich dir,
ihm gleich wieder zu entwischen und in der Entferntesten Ecke
des Zimmers zu schmollen oder Toilette zu machen.

Mit einem Wort:
   
"Führe den Menschen an der Nase herum, ohne es ihn allzu sehr
fühlen zu lassen. Sei ein Tyrann - aber mit Samtpfötchen!"

Und so geschah es!
   
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