Tierschutz-Tiere sind Tiere mit einer „besonderen“ Historie. Vielfach hatten sie in der Vergangenheit Kontakt mit FIP-infizierten Tieren. Daher finden sich häufig bei Tests Titer im Blut, die auch bei einer Erkrankung nachgewiesen werden. Oftmals haben sich aber auch Resistenzen ausgebildet. Trotz Nachweis eines Tites ist es sehr gut möglich, dass ein Tier niemals erkrankt. Sofern ein Titer nachweisbar ist, kann eine Impfung durchaus auch kontraproduktiv sein und eine Krankheit auslösen, die ansonsten niemals aufgetreten wäre.
Deswegen bitten wir ausdrücklich darum, dass der Impfplan für jedes unserer Tiere, insbesondere auch zum Thema FIP, unter diesen speziellen Gesichtspunkten individuell mit einem erfahrenen Tierarzt besprochen wird und hierbei die individuell optimale Vorgehensweise vereinbart wird.


Coronaviren kommen bei vielen Tierarten vor, sie sind spezifisch d.h. sie sind nur für eine Tierart pathogen (Krankheitserregend). Zuständig für die Katze ist das Feline Coronavirus (FECV) ein Virus ,daß in erster Linie den Darm besiedelt mit dem Kot infizierter Tiere ausgeschieden wird. Infiziert damit sind bei den freilaufenden Katzen ständig ca. 60% d.h. etwas weniger als 60 % aller freilaufenden Katzen (das - etwas weniger - wird im folgenden erklärt) scheiden frischen unternehmungslustigen und zu allem bereiten Virus aus denn während die einen die Infektion überwunden haben sind bereits Neuausscheider nachgerückt. Im übrigen: Man geht davon aus, daß ungefähr 90% aller Katzenzuchten von dem Virus heimgesucht sind (auch dazu kommt noch mehr Info).


Die Erkenntnis, dass außer dem Katzenleukosevirus ( FeLV ) auch noch ein zweites, FIV (Feline Immunschwächevirus) genanntes Virus das Immunsystem schwer schädigen kann, ist relativ neu. 1986 wurde das Virus erstmals in den USA isoliert.


Auch die Feline infektiöse Peritonitis, eine in der Regel tödlich verlaufende Erkrankung, wird von Viren übertragen. Das FIP-Virus ähnelt einem harmlosen Darmvirus, deshalb ist die Diagnosestellung mittels FIP-Antikörpertest nicht eindeutig zu stellen. Nur in Zusammenhang mit weiteren Blutveränderungen sowie den deutlichen Symptomen beim Ausbruch der Erkrankung kann eine eindeutige Diagnose gestellt werden.


Die Katzenleukose ist eine Virusinfektionskrankheit, die durch das Katzenleukämievirus, abgekürzt FeLV (Feline Leukämie Virus ) hervorgerufen wird.


Zunächst einen  kleinen historischer Rückblick: 1970 wurden in dem damals führenden Parasitologiebuch für Veterinärmedizin unter dem Stichwort Giardien kurz und bündig vermerkt: 


Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine durch eine konzentrische Hypertrophie des Ventrikels gekennzeichnete Erkrankung des Herzmuskels. Die HCM ist die am häufigsten diagnostizierte Herzerkrankung bei Katzen. Wesentliche Krankheitszeichen sind eine Verdickung der Wand der linken Herzkammer (Ventrikel), die sowohl global als auch regional sein kann, eine Verdickung der Papillarmuskeln, eine systolische Vorwärtsbewegung der Mitralklappe (systolic anterior movement, SAM), schließlich eine Vergrößerung der linken Herzkammer und letztendlich Herzschwäche und Herzversagen.


Katzenschnupfen ist eine komplexe Erkrankung, die ansteckend ist. Befallen sind die Augen, die Nase und die Schleimhäute im Mund der Katze. Auslöser sind sowohl Viren als auch Bakterien. Der häufigste Erreger ist das Herpesvirus. Das Caliciviren ist ebenfalls ein häufiger Auslöser das Katzenschnupfens. Meist ist es kombiniert mit Bakterien.