Ab dem 24.03.2015 war ich (Madeleine) in Spanien, um Ende März mit Sonja zusammen unseren Transport nach Deutschland zurück zu begleiten. Wir durften bei „unserer“ Rosmarie wohnen.

Rosmarie betreut diverse Futterplätze in und um Altea. Auf ihrer „Morgentour“ legt sie ca. 10 Kilometer zu Fuß zurück. Im Schlepptau immer ihren Hackenporsche gefüllt mit Leckereien für die Katzen. Übrigens alles nur vom Feinsten: Bestes Futter, filetierter Fisch oder sogar Hühnchen. Ihre Katzen werden, wenn nötig, mit Medikamenten versorgt. Ich bin davon überzeugt, dasss es nirgends Straßenkatzen gibt, die so gut versorgt werden und dementsprechend aussehen.

m 26.03.2015 kam Rosmarie ganz aufgelöst zu uns und erzählte, dass ein Politiker aus Altea ihr großen Ärger macht. Unter anderem hat sie einen Futterplatz am Hafen. Dahin kommt Rosmarie nur durch ein „Loch“ in der Kaimauer. Auf diesem Futterplatz hat sie liebevoll Häuschen für ihre Lieblinge verteilt, damit diese dort notdürftig vor Sonne und Wind und Regen geschützt sind. Leider ist dieser Platz auch eine „Toilette“ für die Hafenarbeiter…… Dies wird von der Stadt geduldet. Dieser Futterplatz jenseits der Kaimauer ist Grund für den Ärger. Und zwar sollen die liebevoll aufgestellten Katzenhäuschen entfernt/zerschlagen werden. Der Durchgang dorthin wurde bereits mit großen Steinen annähernd verschlossen.

Nun bat sie uns mit ihr, und einer Handvoll anderen Tierschützern, gegen diesen unnötigen Akt der Politiker zu demonstrieren. Bevor Rosmarie dort anfing die Katzen zu kastrieren, zu füttern und sich um deren Gesundheit zu kümmern lebten dort sehr viele teilweise sehr kranke, unkastrierte Katzen. Mittlerweile gibt es dort nur noch wenige Katzen und diese sind natürlich kastriert, sind wohlgenährt und werden wenn nötig tierärztlich versorgt. Dies alles zahlt Rosmarie aus eigener Tasche. An dieser Stelle noch einmal Dank an die Futterspender, die ihr natürlich immer eine große Hilfe sind. Jede von „ihren“ Katzen hat einen eigenen Namen.

Das Argument, dass sich dort die Situation für die Straßenkatzen so sehr verbessert hat und damit auch die Situation im Hafen zählt für die Stadt nicht. Rosmaries Mann hat tagelang per Telefon versucht den entsprechenden Behörden dies begreifbar zu machen. Die Stadt sieht nicht, dass dieser willkürliche Akt der Zerstörung der Katzenhäuschen und das Verhindern des Fütterns wieder zu den alten Zuständen führen würde.

Wir haben uns deswegen an besagtem Tag morgens früh am Hafen mit Plakaten zusammengefunden – zu einer spontanen Demo….wer nicht kam war der Herr von der Stadt!!!

Laut Zeitung darf auch erst einmal alles so bleiben wie es ist.

Anbei ein paar Eindrücke.

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spanische Zeitung

Ein kleiner Erfolg über den wir uns natürlich sehr freuen!!