Sonja Limmer

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Zur Entstehung von AHE:

als ich mit Familie 2001 nach Spanien zog, fand ich mich schnell beim dort sehr notwendigen Tierschutz ein.
Ich half bei Kastrationsaktionen von anderen Vereinen und habe so Sigrid kennen gelernt. Bei der Zusammenarbeit bei APASA in Javea lernte ich Barbara Ortmann (damals Vorstandsmitglied bei APASA) als Freundin kennen und sehr schnell schätzen.
Anfangs haben Sigrid und noch zwei tierliebe Frauen mit mir zusammen Flohmärkte besucht um gespendete Sachen zu verkaufen, damit Geld für die Tierrettung da war. Wir hatten Spaß, gebasteltes auf Weihnachtsmärkten zu verkaufen und fingen an, unterstützt durch Familie Remplein, uns auf der Münchener Rassekatzenausstellung  mit einem Tierschutzstand zu etablieren. Anfang 2006 waren Sigrid und ich dann alleine, denn den anderen Mitstreitern wurde das Arbeitsvolumen zu groß.

Das was wir heute sind, haben wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorgestellt. Wir hatten keine Vorstellung davon, was aus dem "Gedanken " - wir gründen einen Verein  wachsen kann. Dank aller Mitstreiter und auch lieben und guten Zeit-Wegbegleitern, wurden wir größer und größer.

So haben wir jetzt die Möglichkeit, 450 bis 550 Tieren jährlich zu helfen und einem Großteil davon auch zu vermitteln, und dass alles im Ehrenamt.

Es macht mich Stolz, diese Menschen kennengelernt zu haben, mit all ihren Fähigkeiten die es Ermöglichen diesen Verein im Team zu führen. Ich hoffe, dass wir noch lange Freude an uns und unserer Arbeit haben.

Aktuell seit 2009:

Ich lebe  ländlich bei  Dachau - Altomünster mit meiner Freundin Jenny.
Wir hier sind Pflegestelle für Katzen und Kitten und immer wieder Hundemütter, die in Tierheimen in Spanien ihre Kinder kriegen und sie aber hier bei uns in Geborgenheit aufziehen können.

Unser Leben ist auf die Tiere ausgerichtet und es ist trotz der vielen Arbeit sehr bereichernd. Ich bin hier auf unserem Hof glücklich und hoffe so noch vielen Tieren, als Pflegestelle ein Stückchen Wegbereiter zu sein.

Wir hier lieben Flaschenkinder, die aber sehr viel Arbeit machen und anstrengend sind. Der schönste Lohn für die ganze Mühe ist, wenn wir unsere Schützlinge in das passende Zuhause vermitteln können.

Wer krank ist, wird behandelt, aufgepäppelt und dann in ein entsprechendes Zuhause vermittelt.

Zu den wichtigsten Aufgaben zählt die Kastration von Straßenkatzen,  sowie die Aufnahme von Findlingen und heimatlosen erwachsenen Tieren. Ebenso wichtig ist, dass wir öfters in den umliegenden Tierheimen vorbeisehen und dort die Notfälle herausholen, wie z.B. 12 Jahre alte Wohnungskatzen, verletzte Katzen oder vernachlässigte, verfilzte und lästig gewordenen Perserkatzen - genauso auch Hunde, deren Überlebenschancen im Tierheim gering sind. Diese Tiere haben dort kaum Vermittlungschancen, denn spanische Tierheime unterscheiden sich gewaltig von deutschen Tierheimen.

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