Happy End und irgendwie doch nicht

Bandera. Ein Galgo aus schlechten spanischen Verhältnissen, wie es dort so viele gibt. Als die Hündin zu uns nach Deutschland kam war sie nicht mehr als ein Häufchen Elend. Dünn, wenn nicht schon abgemagert, und absolut ängstlich, was sich bei ihr in gewisser Weise in Aggressivität bemerkbar machte. Anfangs schien es unmöglich ihr zu helfen, denn bei jeder Kleinigkeit machte sie zu. Wir steckten zwei Jahre Engagement und Geduld in den Hund und unzählige Nerven, um sie vermittelbar zu machen. Machten viele kleine Fortschritte und fast genauso viele Rückschritte. Und wir können sagen, es hat sich gelohnt. Aus einem sehr ängstlichen, teils aggressiven Hund wurde ein Tier, das sich voll am Familienleben beteiligte und ohne das wir es bemerkten, eroberte sie mit ihrem tollem Charakter unsere Herzen, so dass wir sie adoptierten. Doch der Frieden währte nicht lange, denn keiner wusste, dass die Hündin schwer erkrankte. Nach zahlreichen Tierartztbesuchen bekamen wir schließlich die Diagnose: Akutes Organversagen. Nach einem halben Jahr Kampf gegen die Krankheit mussten wir unseren allseitsgeliebten Hund, in einem Alter von nur sechs Jahren, über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.
Und die Moral von dieser Geschicht ist, dass auch oft schon mit Spenden solchen Hunden in Spanien oder auf Pflegestellen geholfen ist. Man muss nicht immer einen Hund adoptieren, wenn man nicht die Möglichkeiten dazu hat, aber man kann trotzdem helfen: SPENDEN!

Text bei A. M. Dorner

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